![]() |
||
|
|
|||
|
Warum Moby Dick nicht seekrank wird !
|
|
||
|
In der Evolution ist es nicht vorgesehen, dass Menschen sich schneller fortbewegen, als mit eigener Muskelkraft ! Wer kennt das nicht? Da freut man sich auf die Urlaubsreise, und kaum beginnt die Fahrt, wird es einem schlecht. Ganz egal, ob wir mit dem Auto, dem Bus, dem Flugzeug oder dem Schiff unterwegs sind, wenn unsere Sinne unterschiedliche Eindrücke aufnehmen, kann das Gehirn dies nicht mehr verarbeiten. Unser System meldet »Error« und reagiert mit Schwindel, Schweißausbruch und Unwohlsein.
Lästige Begleiterscheinung Bei einer längeren Urlaubsreise, auf die wir uns freuen, kann diese Körperreaktion jedoch zum lästigen Übel werden. Die Ursache ist dabei immer gleich: im Gehirn kommen unterschiedliche Informationen über die tatsächliche Bewegung an. Wenn Sie z. B. während einer Auto- oder Busfahrt lesen, melden Ihre Augen an das Gehirn: »alles ruhig, keine Bewegung«. Das Innenohr dagegen empfängt Signale der Beschleunigung und Achsenverschiebung und meldet daher »Bewegung«. Unser Gehirn kann den Widerspruch weder verstehen noch auflösen. Es kann die Signale aus dem Innenohr mit den optischen Eindrücken aus dem Auge nicht in Einklang bringen, setzt »alle Systeme auf Null« und schaltet auf Notversorgung. Der Körper reagiert mit Müdigkeit, Schwindel bis hin zu Übelkeit und Erbrechen - den typischen Symptomen des Reisekrankheit, medizinisch Kinetose genannt.
Flüssigkeit
meldet Bewegung Aber der Körper setzt noch eine Machen Sie regelmäßig Pausen ganze Reihe anderer Sinnessysteme ein, um seine Lage und seine Bewegung zu messen. Neben Augen und Gleichgewichtsorgan sind es die oder wenn möglich zu laufen Haut, sie misst u. a. Windbewegungen, die Fußsohlen, Nacken, Magen und Nieren. Besonders die Fußsohlen mit ihren vielen Rezeptoren »messen« ständig die Lage des Körpers zur Oberfläche, auf der er steht. Kommen von allen Messsystemen Informationen mit gleichem Inhalt im Gehirn an, stellt unser »Zentralrechner« den Bewegungsapparat darauf ein.
Datensalat im
Gehirn Ganz gleich, welches Transportmittel benutzt wird, ein wackelndes Kamel, ein schlingerndes Schiff oder ein kurvendes Auto: Immer ist die Kinetose das Ergebnis eines Konflikts der Sinneswahrnehmungen. Als praktische Faustregel für alle Fahrten zu Wasser, zu Lande und in der Luft gilt deshalb: Die Augen auf die Bewegung des Fahrzeuges fixieren, um so die nicht zusammenpassenden Informationen zu reduzieren. Dies erklärt auch, warum Fahrer, Piloten oder Kapitäne kaum reisekrank werden. n der Evolution ist dieser Fall nicht vorgesehen, dass Menschen sich schneller fortbewegen als mit eigener Muskelkraft. So wird Wanderern oder Läufern nicht schlecht. Erst unsere Technik und der Reisedrang schaffen diesen Zwiespalt an Informationen.Doch wer weiß, wie lange die Evolution in der noch jungen Menschheitsgeschichte braucht, um sich an moderne Reiseformen anzupassen. Schließlich war bei Walen und Delfinen das Gleichgewichtsorgan auch nicht immer so klein.
Glück für
Moby Dick Tipps gegen die Reisekrankheit: 1) Versuchen Sie Ihrem Gleichgewichtssinn einen entfernten, festen Punkt zur Orientierung geben. 2) Schlafen Sie sich vor Reiseantritt gut aus 3) Verzichten Sie vor und während der Reise auf Alkohol, Kaffee, Milch, Fruchtsäfte, fettreiche isen und aufs Rauchen 4) Versuchen Sie im Auto freie Sicht nach außen zu haben Körper 5) Sorgen Sie für frische Luft 6) Vermeiden Sie Hitze und Sonne 7) machen Sie regelmäßig Pausen 8) Versuchen Sie sich zu bewegen oder wenn möglich zu laufen |
![]() |
Anmeldung/Infos: | Telefon: 08257 999 555 Fax 08257 999 566 |
| im Reisebüro : | 86568 Hollenbach-Motzenhofen,
Dieselstrasse 2 direkt an der Ortsdurchfahrt von Motzenhofen, am Ortsende in Richtung Mainbach, im neuen Gewerbegebiet Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 8.00- 12.00 Uhr Mo. bis Fr. von 13.00- 18.00 Uhr Sa. von 9.00- 12.30 Uhr |
|
| Online : | mail@betzmeir.de |